Murat Aladag und seine Fahrschule M&M Fahrschule aus Brüttisellen ist schon seit mehreren Jahren erfolgreich als Fahrlehrer unterwegs. Trotz des harten Umfeldes und der grossen Konkurrenz, hat der die Freude an dem Beruft nicht verloren. Ganz im Gegenteil, wie er sagt.

«Es macht mir grosse Freude junge Menschen auf dem Weg zum Führerschein begleiten zu dürfen. Und es macht mich stolz, wenn sie das bereits das erste mal schaffen. Dafür stehe ich morgens gerne auf. «

Murat Aladag mit seinem Mercedes

Interview mit Murat Aladag, Fahrlehrer

auto-revue: Guten Tag, Herr Aladag! Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Können Sie uns zunächst etwas über sich und Ihren Werdegang als Fahrlehrer erzählen?

Murat Aladag: Guten Tag! Ich freue mich, hier zu sein. Ich habe vor über zehn Jahren meine Ausbildung zum Fahrlehrer begonnen. Nach meinem eigenen Führerschein war mir schnell klar, dass ich meine Leidenschaft für das Fahren und das Unterrichten kombinieren wollte. Es hat mir immer Spaß gemacht, mein Wissen weiterzugeben und anderen Menschen beim Erlernen des Fahrens zu helfen.

autorevue: Was sind die größten Herausforderungen, mit denen Sie als Fahrlehrer konfrontiert sind?

Murat Aladag: Eine der größten Herausforderungen ist definitiv die unterschiedlichsten Charaktere und Lernstile meiner Schüler. Jeder Mensch lernt auf seine eigene Weise, und es ist wichtig, sich darauf einzustellen. Außerdem ist es manchmal schwierig, Schüler zu motivieren, insbesondere wenn sie Angst oder Unsicherheiten haben. Es erfordert Geduld und Einfühlungsvermögen, um ihnen das nötige Selbstvertrauen zu geben.

auto-revue: Können Sie uns von einer besonders denkwürdigen Erfahrung in Ihrer Karriere erzählen?

Murat Aladag: Ja, eine Erfahrung bleibt mir besonders im Gedächtnis: Ich hatte einen Schüler, der anfangs große Angst vor dem Autofahren hatte. Nach mehreren Stunden des Trainings und vielen Gesprächen über seine Ängste konnte ich ihn schließlich dazu bringen, sich selbst zu vertrauen. Als er nach seiner Prüfung das erste Mal allein gefahren ist und mir danach eine Nachricht geschickt hat, dass er sicher und glücklich angekommen ist, hat mich das unglaublich gefreut. Solche Momente machen den Job besonders wertvoll.

auto-revue: Wie sehen Sie die Entwicklung des Fahrunterrichts in den nächsten Jahren, insbesondere mit dem Aufkommen neuer Technologien?

Murat Aladag: Das ist ein spannendes Thema! Ich denke, dass der Fahrunterricht sich in den nächsten Jahren stark verändern wird. Der Einsatz von Technologie, wie Fahr-Simulationssoftware und sogar das Lernen mit VR-Brillen, wird zunehmen. Außerdem wird autonomes Fahren in Zukunft sicher eine Rolle spielen, was den Unterricht für neue Fahrer beeinflussen wird. Ich halte es für wichtig, dass wir als Fahrlehrer uns anpassen und bereit sind, diese Technologien in unsere Ausbildung zu integrieren.

auto-revue: Welche Pläne haben Sie für die Zukunft? Möchten Sie weiterhin als Fahrlehrer tätig sein oder haben Sie andere Ambitionen?

Murat Aladag: Ich liebe meinen Job und sehe mich in naher Zukunft weiterhin als Fahrlehrer. Allerdings denke ich auch darüber nach, eine eigene Fahrschule zu eröffnen, um meine Ideen und Werte in die Ausbildung einzubringen. Zudem möchte ich mich fortlaufend weiterbilden, um immer auf dem neuesten Stand zu sein und meinen Schülern die bestmögliche Ausbildung zu bieten.

auto-revue: Das klingt spannend! Haben Sie abschließend noch einen Rat für angehende Fahrlehrer oder Schüler, die das Fahren lernen möchten?

Murat Aladag: Mein Rat an angehende Fahrlehrer wäre, Geduld und Empathie mitzubringen. Es ist wichtig, den Schülern nicht nur die technischen Fähigkeiten, sondern auch das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu vermitteln. Für Schüler, die das Fahren lernen möchten, würde ich sagen: Habt keine Angst! Jeder macht Fehler, und das ist Teil des Lernprozesses. Mit der richtigen Einstellung und einem guten Fahrlehrer steht dem Erfolg nichts im Wege.

auto-revue: Vielen Dank, Herr Aladag, für Ihre Zeit und die Einblicke in Ihren Beruf! Es war sehr interessant.

Murat Aladag: Vielen Dank! Es hat mir viel Freude gemacht.

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